Aktuelles

Empfehlung des Fahrgastbeirats

Neue Trasse im Bereich Hochschule – Berufsschulen

Neue Linienführung der Buslinie 75 auf der Bruchwiesenstraße. Durch den Wegfall der Haltestelle Bruchwiesenstraße – Hochschule würde der fließende Verkehr auf der Bruchwiesenstraße nicht mehr behindert und für die Fahrgäste der Busse wäre ein gefahrloses Ein-und Austeigen gewährleistet.

Hier Empfehlung für die neue Linienführung Bus Nr. 75:

In Richtung Stadtmitte an der Kreuzung Bruchwiesenstraße / Christian Weiß- Straße rechts in die Christian Weiß-Straße weiter Franz Zang- Straße – Ludwig Reichling-Straße – Ernst Boehe-Straße und dann wieder auf die Bruchwiesenstraße. An den Abzweigungungen von der Bruchwiesenstraße sind jeweils Ampeln.Dadurch könnte die große Zahl der Schüler und Studierenden gefahrlos auf Nebenstraßen in den Bus ein- und aussteigen. Durch die zukünftige Erweiterung des Campusgeländes und eine damit verbundene Steigerung der Studierendenzahl wäre auch für die Zukunft eine optimale Haltestelle im Campusgelände geschaffen.

 

 

Etwas Nostalgie !

Neue Stadtbahnmodelle in Ludwigshafen und Mannheim
ab 2020 -2021.

 

Warum keine Anschnallpflicht in Schulbussen.

In allen Wahlkampfreden unser Politiker, sei es zu den Landtagswahlen oder zu der bevorstehenden Bundestagswahl, wird immer wieder betont, dass die Strahlkraft unserer Wirtschaft und somit der allgemeine Wohlstand unserer Gesellschaft zusätzliche Investitionen in den Bereichen Forschung und Bildung erfordert. Wo fängt die Bildung denn an? Bei den Schülerinnen und Schülern in unseren Schulen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie sicher zu den Schulen gelangen müssen; dies tun die Pennäler überwiegend mit Schulbussen.

Bei der Benutzung aller Verkehrsmittel auf unseren Straßen besteht laut Straßenverkehrsordnung für alle Insassen eine Anschnallpflicht. Bei Zuwiderhandlung von Fahrer, Beifahrer oder sonstigen Insassen erfolgt durch den Gesetzgeber eine Bestrafung.

Lediglich beim Transport in den Schulbussen ist die Anschnallpflicht nicht vorgeschrieben. Es ist ein Skandal, dass unseren Politikern ausgerechnet bei den jüngsten und schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft –den Schülerinnen und Schülern-  die Sicherheit und Gesundheit aus Kostengründen anscheinend nicht viel wert ist. Der § 69 des rheinland-pfälzischen Schulgesetzes regelt den beschriebenen Ausnahmezustand. Dieses Gesetz wurde von unseren Volksvertretern durchgewunken.

Wenn alle Schülerinnen und Schüler nur noch angeschnallt befördert werden dürften, müssten natürlich mehr Busse eingesetzt werden, damit alle Insassen auch einen Sitzplatz haben; dies steigert allerdings auch die Kosten!

Die Sitzplatz- und Anschnallpflicht in Schulbussen wurde verschiedentlich in den Fraktionssitzungen des Landtages, in den zuständigen Ministerien sowie dem Landkreistag, dem Städtetag, den Kommunen in ihrer Funktion als Schulträger und den Verkehrsunternehmen diskutiert. Das Ergebnis dieser Diskussionen mündete in den Aussagen der bildungspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion sowie einer Bildungspolitikerin des Koalitionspartners:

„Eine entsprechende Gesetzesänderung durch die Landesregierung kostet dann viel Geld, und wir wissen nicht, wie wir das bezahlen sollen.“

Was sollen wir, das Wahlvolk, von den Wahlversprechen unserer Politiker halten
– mehr in die Bildung zu investieren –, wenn es  schon bei den Grundvoraussetzungen dafür (Sicherheit der Schülerinnen und Schüler beim Transport) an den finanziellen Mitteln fehlt?

Anschnall– und Sitzplatzpflicht für Schülerinnen und Schüler ist aus den dargestellten Gründen unbedingt vom Gesetzgeber zu fordern und damit in die StVO aufzunehmen.

Eberhard Weihe
Ludwigshafen 23.03.2017