Aktuelles

Die Strassenbahn Linie 6 – Rheingönheim – Berliner Platz wird weiterhin mit Bussen bedient.

Am Samstag, 14.Dezember 2019 wird die Baumaßnahme Ostausgang beendet und der Betriebshof Rheingönheim kann wieder mit der Straßenbahn erreicht werden.

Die Strecke nach Mundenheim wird dann jedoch nur von Betriebsfahrten genutzt, ein Linienbetrieb findet nicht statt, der Ersatzverkehr zwischen Berliner Platz und Rheingönheim bleibt bestehen.

Hintergrund:

Die Bedienung mit Straßenbahnen würde nicht in Lastrichtung funktionieren, da die Bahnen am LU Hauptbahnhof nicht Richtung Stadt sondern Richtung Ebertpark/Oggersheim stehen.

– Ein Umsteigen am LU Hauptbahnhof ist zwar möglich, jedoch nur in Richtung Stadt auch barrierefrei (Wechsel der Bahnsteigseite).

– Eine Bedienung mit der Straßenbahn würde das ganze „Wittelsbachgebiet“ vom ÖPNV abschneiden, da auch die Linie 10 aufgrund der fehlenden Durchfahrtsmöglichkeiten an der Hochstraße nicht mehr verkehrt.

Auch zum Fahrplanwechsel am 7. Januar 2020 wird es keinen Straßenbahnverkehr nach Rheingönheim geben. Die bestehende Situation mit dem SEV bleibt voraussichtlich bis zum Abriss des ersten Brückenfragments an der Mundenheimer Straße oder Berliner Straße bestehen.
Dez. 2019

Öffnung des Posttunnels weiterhin nicht in Sicht

Mehrere Tausend Schüler und Studenten sind hiervon betroffen. Auf Anfrage zum Planfeststellungsverfahren Posttunnel findet die Antwort der Stadtverwaltung Ludwigshafen niemand mehr lustig. Die Verwaltung hat den aktuellen Sachstand mit der DB abgestimmt, mit folgendem Ergebnis :Eine Abstimmung zur Festlegung des Genehmigungsverfahrens wurde mit dem Eisenbahn-Bundesamt abgestimmt. Es wurde vereinbart, bis März 2020 die Festlegung zum geeigneten Genehmigungsverfahren zu treffen. Das heißt, es sei noch offen welcher Antrag zur Planfeststellung gestellt werden muss. Dazu werde mit dem Eisenbahn-Bundesamt eine Abstimmung über die Planungsvereinbarung vereinbart. Diese Vereinbarung befindet sich noch in der Entwurfsphase der Verwaltung. Es kann also noch dauern.
Dez. 2019

 

 

Etwas Nostalgie !

Neue Stadtbahnmodelle in Ludwigshafen und Mannheim
ab 2020 -2021.

 

Warum keine Anschnallpflicht in Schulbussen.

In allen Wahlkampfreden unser Politiker, sei es zu den Landtagswahlen oder zu der bevorstehenden Bundestagswahl, wird immer wieder betont, dass die Strahlkraft unserer Wirtschaft und somit der allgemeine Wohlstand unserer Gesellschaft zusätzliche Investitionen in den Bereichen Forschung und Bildung erfordert. Wo fängt die Bildung denn an? Bei den Schülerinnen und Schülern in unseren Schulen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie sicher zu den Schulen gelangen müssen; dies tun die Pennäler überwiegend mit Schulbussen.

Bei der Benutzung aller Verkehrsmittel auf unseren Straßen besteht laut Straßenverkehrsordnung für alle Insassen eine Anschnallpflicht. Bei Zuwiderhandlung von Fahrer, Beifahrer oder sonstigen Insassen erfolgt durch den Gesetzgeber eine Bestrafung.

Lediglich beim Transport in den Schulbussen ist die Anschnallpflicht nicht vorgeschrieben. Es ist ein Skandal, dass unseren Politikern ausgerechnet bei den jüngsten und schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft –den Schülerinnen und Schülern-  die Sicherheit und Gesundheit aus Kostengründen anscheinend nicht viel wert ist. Der § 69 des rheinland-pfälzischen Schulgesetzes regelt den beschriebenen Ausnahmezustand. Dieses Gesetz wurde von unseren Volksvertretern durchgewunken.

Wenn alle Schülerinnen und Schüler nur noch angeschnallt befördert werden dürften, müssten natürlich mehr Busse eingesetzt werden, damit alle Insassen auch einen Sitzplatz haben; dies steigert allerdings auch die Kosten!

Die Sitzplatz- und Anschnallpflicht in Schulbussen wurde verschiedentlich in den Fraktionssitzungen des Landtages, in den zuständigen Ministerien sowie dem Landkreistag, dem Städtetag, den Kommunen in ihrer Funktion als Schulträger und den Verkehrsunternehmen diskutiert. Das Ergebnis dieser Diskussionen mündete in den Aussagen der bildungspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion sowie einer Bildungspolitikerin des Koalitionspartners:

„Eine entsprechende Gesetzesänderung durch die Landesregierung kostet dann viel Geld, und wir wissen nicht, wie wir das bezahlen sollen.“

Was sollen wir, das Wahlvolk, von den Wahlversprechen unserer Politiker halten
– mehr in die Bildung zu investieren –, wenn es  schon bei den Grundvoraussetzungen dafür (Sicherheit der Schülerinnen und Schüler beim Transport) an den finanziellen Mitteln fehlt?

Anschnall– und Sitzplatzpflicht für Schülerinnen und Schüler ist aus den dargestellten Gründen unbedingt vom Gesetzgeber zu fordern und damit in die StVO aufzunehmen.

Eberhard Weihe
Ludwigshafen 23.03.2017